Bewusste Erholung & die fünf Dimensionen des Wohlbefindens
von Sarah Bass
Die meisten Tage sind voller Verantwortung – Arbeit, Schule, Betreuung, außerschulische Aktivitäten oder Verpflichtungen gegenüber unserer Gemeinschaft, und die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Oftmals ist wahre Ruhe nur erlaubt, oder wir gönnen uns Ruhe nur an Feiertagen oder im Urlaub, und selbst dann kann es sein, dass es sich anfühlt, als ob es uns durch die Lappen gleitet. Auch wenn Verantwortung gewöhnlich Vorrang vor Ruhe hat, ist es wichtig, dass wir lernen, Ruhe in unsere Routine zu integrieren.
Ebenso wichtig ist es, Rücksicht zu nehmen und sich auf Ruhe einzulassen, die sich wirklich nährend und regenerierend anfühlt. Wie sieht der Rest deines Lebens aus? Hast du an Schlaf gedacht? Viele von uns verwechseln Schlaf und Ruhe als dasselbe. Wenn Sie an Ruhe denken, bemerken Sie dann, dass Sie versuchen, einen Energiemangel durch mehr Schlaf zu „beheben“ und beim Aufwachen feststellen, dass Sie sich immer noch erschöpft fühlen? Schlaf und Ruhe sind nicht dasselbe. Ruhe im Kontext der fünf Dimensionen des Wohlbefindens zu betrachten, kann für Ihr allgemeines Wohlbefinden hilfreich sein.
Phkörperliche Ruhe umfasst Aktivitäten, die Ihren Geist von Stress und Körperspannungen befreien und Ihre allgemeine Energie wiederherstellen. Diese Art der Erholung kann passiv oder aktiv sein; Sowohl passive als auch aktive Erholung können den Geist wiederherstellen und den Körper verjüngen, indem sie die Durchblutung, Flexibilität und andere nützliche Körpersysteme erhöhen.
- Passiv: Schlafen, ein Nickerchen machen oder sich einfach in eine bequeme Position setzen, während Sie die Augen schließen oder Ihren Blick weicher machen. Alles, wo Sie Ablenkungen ausschließen und sich in einen tiefen, entspannenden Zustand begeben können.
- Aktiv: Yoga, Massagetherapie, Stretching oder tiefes Atmen.
Emotionale Ruhe gibt Ihnen die Freiheit, Gefühle authentisch auszudrücken und Tendenzen zu beseitigen, die Ihr emotionales Wohlbefinden nicht unterstützen.
- Ausdrücken und verarbeiten Sie Ihre Emotionen mit jemandem, dem Sie vertrauen, oder durch kreative Möglichkeiten wie Journaling oder Kunstwerke.
- Üben Sie Selbstmitgefühl und positive Selbstgespräche.
- Grenzen setzen, um menschenfreundliche Verhaltensweisen oder Neigungen zu eliminieren.
Soziale Ruhe ist eine sinnvolle und authentische Interaktion mit einer anderen Person, bei der Sie die Interaktion mit einem belebten Gefühl verlassen. Diese Art von Ruhe kann direkte Interaktionen, indirekte Interaktionen oder Einsamkeit beinhalten.
- Direkte Interaktionen beinhalten eine aktivere Sozialisierung und sind von längerer Dauer. Eine direkte Interaktion kann darin bestehen, mit einem engen Freund zu Mittag zu essen oder ein persönliches Telefongespräch zu führen. Denken Sie bei der Teilnahme an direkten Interaktionen darüber nach, wie Sie sich bei anderen Menschen fühlen, bevor, während und nachdem Sie mit ihnen zusammen sind. Nehmen Sie sich Zeit, um mit Menschen zusammen zu sein, bei denen Sie sich entspannter fühlen, und setzen Sie Grenzen für Ihre Zeit für Menschen, bei denen Sie sich weniger entspannt fühlen.
- Indirekte Wechselwirkungen Dazu gehört eine eher passiv engagierte Sozialisierung, die von kürzerer Dauer ist. Zur indirekten Interaktion kann ein Spaziergang oder eine Gartenarbeit gehören, bei der Sie Ihren Nachbarn zuwinken oder kurze Höflichkeiten austauschen können.
- Einsamkeit kann auch aufgeladen werden. Das Einplanen und Umarmen einer kurzen und ungestörten Zeit allein kann sich auch als energiespendend anfühlen.
Spirituelle Ruhe bringt ein tiefes Gefühl von Ruhe, Frieden, Zugehörigkeit oder Zweck.
- Praktiziere Meditation.
- Verbinde dich mit deinen Werten oder deiner Religion.
- Nehmen Sie an Aktivitäten teil, die Ihnen das Gefühl geben, geerdet zu sein – vielleicht ein sanfter Spaziergang in der Natur oder eine Besichtigungstour.
Geistige Ruhe weckt Sie auf und gibt Ihnen neue Energie, indem es Ihnen eine Pause vom aktiven und absichtlichen Denken ermöglicht.
- Machen Sie alle zwei Stunden eine kurze Pause.
- Erstellen Sie eine Aufgabenliste, um Ihr Gedächtnis auszuruhen.
- Geben Sie sich die Erlaubnis, sich auf etwas „Unproduktives“ einzulassen.
- Lösen Sie sich von Aufgaben, die anregend sind oder viel Gehirnleistung erfordern.
- Sensorische Ruhe kann auch von Vorteil sein. Ob Sie es bemerken oder nicht, Ihre Sinne werden den größten Teil des Tages stimuliert. Stecken Sie Ihre Elektronik aus, schalten Sie Ihr Licht aus und suchen Sie sich einen ruhigen Ort, um eine Sinnespause einzulegen und Ihrem Bewusstsein zu erlauben, sich auszuruhen. Schauen Sie sich kurz um:
- Wie viele Lichter sind an?
- Wie viele Bildschirme sind in Ihrer Ansicht?
- Was hörst du?
Wenn wir Ruhe in den fünf Dimensionen des Wohlbefindens erforschen und bewusster damit umgehen, können wir lernen, unsere Energie zu verbessern und so unser allgemeines Wohlbefinden effektiver zu unterstützen.
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